Corona-Pandemie

Spende der Firma WIGO

Pünktlich zum Schulstart am 18.05.20 wurden die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen mit einem Gesichtsschutz versorgt. 

Die in Heli ansässige Firma WIGO (Fertigung von Campingzelten, etc. …) hat aufgrund der Corona-Situation mit der Herstellung von Mund-, Nasen- Schutz, Gesichtsmasken und Corona- Schutzbarrieren begonnen. Die gesponserten Baseballkappen mit Gesichtsvisier stellen eine gute Ergänzung zum Mund-, Nasenschutz in vielfältigen Unterrichtssituationen dar.

Ebenso wurden 3 Klassen mit Trennschutzsystemen ( Schutzbarrieren) ausgestattet – sogenannten durchsichtigen Klassenzimmern. Hier können Lehrer*innen ihren Schüler*innen durch eine Trennwand geschützt Hilfestellungen geben und Arbeitsergebnisse besprechen. Schutzvisiere sind auch im Sekretariat bei Schuleingangstests etc. im Einsatz, um allen Beteiligten größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Grundschule Hessisch Lichtenau bedankt sich sehr herzlich bei der Firma WIGO für diese großzügige Spende.

Nächster Öffnungsschritt für Grundschulen am 22.06.2020

Schulöffnung ab 22. Juni 2020

Sehr geehrte Eltern,

das aktuelle Infektionsgeschehen sowie die mittlerweile gesammelten Erkenntnisse der Forschung zur Übertragung des Virus Covid-19 machen es möglich, dass die Beschulung der Kinder in den hessischen Grundschulen weiter geöffnet wird.

Wir freuen uns, dass noch vor den Sommerferien, nämlich ab dem 22.06.2020, alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und der Vorklassen wieder täglich die Schule besuchen können. Damit auch hierbei die geltenden Hygienebestimmungen eingehalten werden, gibt es einige Vorgaben zu beachten.

Der Unterrichtsumfang orientiert sich an der festgelegten verlässlichen Schulzeit Ihres Kindes. Die Jahrgänge 1 und 2 verbringen täglich in der Regel vier Unterrichtsstunden, die Jahrgänge 3 und 4 in der Regel täglich fünf Unterrichtsstunden in der Schule. Der inhaltliche Schwerpunkt des Unterrichts liegt weiterhin auf den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht.

Dieser weitere Öffnungsschritt kann vollzogen werden, weil aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass eine fest zusammengesetzte Klasse bzw. Gruppe für die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens entscheidender ist als die individuelle Gruppengröße. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden die Jahrgänge im festen Klassenverband unterrichtet. Zudem hat jede Klasse einen festgelegten Raum sowie einen festen Stamm an unterrichtenden Lehrkräften. Die Lehrkräfte sind dabei nur in einer Klasse eingesetzt.

Diese Maßnahmen machen es möglich, dass innerhalb der Klasse der Mindestabstand nicht zwingend eingehalten werden muss, was viele Vorteile für die Ausgestaltung des Unterrichts mit sich bringt. An Stellen, an denen die konstante Gruppenbildung nicht eingehalten werden kann, gilt die Abstandsregelung weiterhin.

Die Notfallbetreuung wird ab dem 22.06.2020 nicht mehr angeboten. Eine Betreuung über den Unterricht hinaus ist möglich, wenn Ihr Kind im Pakt für den Nachmittag angemeldet ist. Dort gilt die Abstandsregel, da es hier zu Kontakten außerhalb der Klasse kommt und eine feste Gruppenbildung wie am Unterrichtsvormittag organisatorisch nicht umsetzbar ist.

Für die Umsetzung der geplanten Phase der weiteren Öffnung sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Bitte achten Sie auch zukünftig darauf, dass Sie Ihr Kind nicht mit Krankheitssymptomen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) zur Schule schicken. Bei Anzeichen einer Erkrankung muss das Kind dem Unterricht fernbleiben. Treten im Verlauf des Schultages Symptome auf, kann Ihr Kind nicht mehr im Klassenverband verbleiben und muss umgehend abgeholt werden.

Durch die getroffene Entscheidung, die Grundschulen weiter zu öffnen, wird ein wichtiger Schritt in Richtung des regulären Schulbetriebs gegangen. Die Öffnung der Schule und die Beschulung im Klassenverband ruft bei Ihnen aber möglicherweise auch Bedenken hervor, die nachvollziehbar sind. Wie auch in den vergangenen Wochen wird die Schule alle Maßnahmen treffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Ungeachtet dessen kann die Unterrichtsteilnahmepflicht (nicht die Schulpflicht) für eine Schülerin oder einen Schüler modifiziert werden, wenn Sie als Eltern der Schulleitung in schriftlicher Form erklären, dass eine Teilnahme am Unterricht in der Schule nicht erfolgen soll. Die betreffenden Kinder erhalten dann durch ihre Lehrkraft Arbeitsmaterial für unterrichtsersetzende Lernsituationen zu Hause.

Wir freuen uns auf die Kinder, bedanken uns für die bisherige gute Zusammenarbeit und für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Sofern Sie noch Fragen haben, stehen wir dafür gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

S. Baierl

(Schulleitung)