Sommer 2010 - Februar 2011 - April 2011 - Oktober 2011


Neugestaltung des Schulhofs

Unser Schulhof wird in den nächsten Jahren Schritt für Schritt im Sinne des Konzepts der Holunderschulen

umgestaltet. (www.holunderschule.de)

Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Vorhaben der Grundschule Hessisch Lichtenau

und der Eingangsstufe der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Die zurzeit noch wenig anregende Fläche soll sich eine naturnahe und kinderfreundlichere Umgebung verwandeln.

Die Planung erfolgt durch ein Büro für Landschaftsplanung

(Dipl.-Ing. Jörg Willecke und Axel Weige), welches auf pädagogische Konzepte zur naturnahen Gestaltung von Schulhöfen und Spielplätzen spezialisiert ist.

Das Einbeziehen der Schülerinnen und Schüler ist ein Teil des Planungsprozesses, bei der Gesamtplanung werden die Vorstellungen der Kinder mitberücksichtigt.

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Sommer 2010
Wie soll der Schulhof aussehen? - Zwei Projekttage

Ende Mai bzw. Anfang Juni 2010 fanden als Auftakt zur geplanten Schulhofumgestaltung zwei Projekttage statt. Zuerst gingen die Kinder in den Wald, um Tannenzapfen, Rindenstücke, Zweige, Äste und allerlei weitere Naturmaterialien zu sammeln. Am nächsten Tag nutzten sie die gesammelten Fundstücke, um damit Modelle eines   Wunsch-Schulhofes zu bauen.
Die Landschaftsplaner Jörg Willecke und Axel Weige nehmen die Modelle als Anregung,
um eine Gesamtplanung des Schulhofes zu entwerfen.


Waldtag
Im Wald wurde nicht nur Bastelmaterial in Form von Stöckchen, Rinde und Moos gesammelt,
sondern auch gemeinsam gefrühstückt und gespielt.
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Modellbau-Tag
Die Kinder nutzten die gesammelten Fundstücke, um damit Modelle eines Wunsch-Schulhofes zu bauen.
Es entstanden Modelle von Baumhäusern, Sitzecken, Fußballfeldern und Höhlen... .

Reporter
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen übernahmen die wichtige Aufgabe,
das Geschehen in Wort und Bild festzuhalten. Als Reporter machten sie Fotos und
führten Interviews durch.


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Februar 2011
Ein Vortrag von Heinrich Benjes - Begründer
der "Holunderschule"



Unser Vorhaben „Schulhofgestaltung“ geht in die nächste Runde.
Um unser Projekt bekannt zu machen, luden wir den Landschaftsgärtner, ehemaligen Lehrer und Begründer der "Holunderschulen", Herrn Heinrich Benjes, nach Hessisch Lichtenau ein.
Herr Benjes erläuterte auf anregende und humorvolle Art und Weise, wie einfach es ist, Leben und Bewegung auf einen Schulhof zu bringen.
Indem er aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz als Landschaftsgärtner und Lehrer schöpfte, machte er die „Idee“, die hinter dem Konzept der „Holunderschulen“ steht, sichtbar.


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April 2011


Ein erster Plan unseres Schulhofs!




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Oktober 2011

Auftakt-Aktion der Schulhofumgestaltung

Mehr als hundert Kinder, Eltern und Lehrer trafen sich am Morgen des 29. Oktobers
mit dem Ziel das Schulgelände in eine naturnahe, kinderfreundliche Umgebung zu verwandeln.
Mit zwei Treckern, einem Mini-Bagger und vielen selbstmitgebrachten Arbeitsgeräten wie Schubkarren,
Spaten und Eimern, wurde damit begonnen das triste Schulgelände im Sinne der „Holunderschulen“ umzugestalten. Unter der Leitung von Landschaftsplaner Jörg Willecke bauten die Helferinnen und Helfern an diesem Tag ein Grünes Klassenzimmer, ein Eichenstamm-Mikado zum Klettern und legten ein Bolzplatz an.
Der Platz für eine Nestschaukel wurde vorbereitet.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Helferinnen und Helfern
für ihr freiwilliges Engagement.
Herzlicher Dank gilt wie immer auch dem Förderverein, der mit Kartoffelsuppe, Kaffee und
Kuchen für das leibliche Wohl sorgte.
Besonders freuen wir uns über das tolle Miteinander, das sich trotz des etwas unübersichtlichen Beginns einstellte. Aus den anfänglich auftretenden Problemen werden wir lernen!

 
Ohne die finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren hätten wir die an diesem Tag
benötigen Materialien nicht anschaffen können.
Wir bedanken uns herzlich bei dem Lions-Club Hessisch Lichtenau, der Gärtnerei Schmidt,
dem Schreibwarengeschäft Werner Glade, EON Mitte, dem Lebensmittelmarkt Tegut und
dem Förderverein der Grundschule sowie dem Förderverein der Eingangsstufe
der Freiherr-vom-Stein-Schule.


Aller Anfang ist schwer!


Man sieht schon, was es werden soll.


Die Steine stammten aus einem Abbruchhaus und wurden als Sitzflächen in die Hügel
mit eingebaut.


Jeder fand seine Aufgabe!






Die Helferinnen vom Förderverein sorgten für das leibliche Wohl!


Einsatz von "schwerem Gerät"!


Das Schulgelände am Samstagabend.

Am Montag in der ersten großen Pause nahmen die Kinder die neu gestalteten Bereiche in Besitz.
Sie hatten viel Freude daran, auf den Hügeln herumzulaufen und zu dort spielen.